Aktuelles

Allerlei

Museums-App


Ab 19. März 2017 gibt es eine dreisprachige Museums-App, welche sich die Besucher kostenlos downloaden können. Die App funktioniert wie ein Multimedia-Guide, in dem Reinhold Messner die Besucher durch die Museen führt.

Hier eine kurze Anleitung:

  • Laden Sie die Locandy App im App- oder Playstore herunter
  • Finden Sie den Museumsguide durch Sucheingabe „Messner Mountain Museum“ oder scannen Sie den QR-Code in unserem neuen Faltblatt
  • Über die GPS-Umkreissuche im Freien, werden die einzelnen Stationen vor Ort in den einzelnen Sitzen des Messner Mountain Museums entsperrt

Veranstaltungen

Gipfeltreffen

25. Juni, 13. August & 10. September 2017

Erleben Sie den Geschichtenerzähler Reinhold Messner am Gipfelplateau des Kronplatzes und einen morgendlichen Museumsbesuch des MMM Corones.

• 8.00 Uhr – Bahnauffahrt zum Gipfelplateau
• 8.30 Uhr – Treffpunkt Gipfelplateau und Beginn der Veranstaltung mit Reinhold Messner.
• Anschließend gibt es die Möglichkeit das Museum autonom zu besichtigen (ganztags bis 15.30 Uhr möglich)

Die Veranstaltung findet im Freien statt.

Tibet-Fest

12. & 13.08.2017

Ein Wochenende mit Gesangseinlagen, kulinarischen Überraschungen und Diskussionsrunden zwischen geladenen Gästen aus Tibet und Reinhold Messner im MMM Ripa auf Schloss Bruneck.

(Programm noch in Ausarbeitung)

Wechselausstellungen

Firmian


Berge aus dem All

„Wissen für morgen“ – das ist das Motto des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Knapp achttausend Mittarbeiter aus sechzig Nationen forschen und entwickeln in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit.
Diese Bilder sind auch ein Beispiel internationaler Zusammenarbeit. So haben die CNES, unser französisches Pendant, und der Airbus-Konzern in großem Umfang Satellitendaten für uns aufgezeichnet: Die meisten der Geländemodelle wurden auf Basis von Aufnahmen der Pléiades-Satelliten berechnet. Die resultierenden Bilder lassen ahnen, was Satelliten leisten können. Die Erdbeobachtung liefert uns tagesaktuell ein genaues Bild von den entferntesten Orten der Erde. Satelliten messen die Luft- und Wasserqualität, beobachten den Zustand der Vegetation, erstellen hochgenaue Geländemodelle und detektieren Bewegungen der Erdoberfläche im Millimeterbereich. Es sind nur einige wenige exemplarische Beispiele aus der Arbeit des Earth Observation Center des DLR.
Wie wichtig diese Fähigkeiten der Erdbeobachtung sind, zeigt sich regelmäßig bei Naturkatastrophen. Satelliten ermöglichen schnelle und großflächige Schadenanalysen der betroffenen Gebiete. Über Jahrzehnte hinweg liefern sie Daten der Erdoberfläche und machen auch das sichtbar, was unseren Augen ansonsten verborgen bleibt. Wie im Zeitraffer werden kleinste Veränderungen unserer Umwelt sichtbar. Gerade die Hochgebirge unserer Erde sind sensitive Ökosysteme, die auf Umweltveränderungen empfindlich reagieren. Ihnen muss unser besonderes Augenmerk gelten – nicht nur aus dem All. Wenn es uns gelingt, aus diesen Informationen gesellschaftliches Handeln abzuleiten, haben wir unser Motto erfüllt: Wissenschaft, die Wissen schafft für eine lebenswerte Zukunft. Um diese Ziel zu erreichen, muss sich die Wissenschaft der Gesellschaft gegenüber weiter öffnen und interdisziplinäre Grenzen überwinden. Ungewöhnliche und faszinierende Projekte wie dieses sind ein Schritt in diese Richtung.

Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund
Vorstandsvorsitzender des Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Ortles


Endurance – Die Selbstrettung der Shackleton-Expedition (1914/16)

1916, vor 100 Jahren also, strandet eine Expedition unter der Führung von Ernest Shackleton in Elephant Island am Rande der Antarktis. Die 28 Schiffsbrüchigen sind, nachdem ihr Schiff Endurance im Eismeer zerdrückt und gesunken war, monatelang auf Eisschollen gedriftet. Die Überfahrt nach Südgeorgien, um Rettung zu holen – auf einem winzigen Boot; 1500 km über das schwierigste Meer der Erde – sowie der Fußmarsch Shackletons über die Eisgebirge Südgeorgiens, zählen zu den großen Abenteuern der Menschheitsgeschichte. Schwieriger war es für Frank Wild, die 21 in Winter und Verzweiflung auf Elephant Island Zurückgebliebenen am kollektiven Suizid zu hindern.