Lesung mit Doris Büchel:
"Wie lange ist nie mehr"
Wie sprechen wir über das Sterben – und wie über das Leben? In ihrem vielbeachteten Memoir «Wie lange ist nie mehr» nimmt Doris Büchel diese Frage zum Ausgangspunkt einer eindringlichen und zugleich lebensbejahenden Erkundung menschlicher Endlichkeit. Das Buch wird für seine Klarheit, Feinfühligkeit und kompromisslose Authentizität gelobt.
Im Zentrum des Memoirs steht die namenlose Ich-Erzählerin, die sich mit dem Leben und dem unausweichlichen Ende auseinandersetzt. Dabei verwebt Doris Büchel eigene Erfahrungen mit Begegnungen mit Menschen in deren letzter Lebensphase. Menschen, deren Wünsche, Hoffnungen und Erinnerungen sie in Briefform festhält. Daraus entsteht ein vielschichtiges Geflecht aus Fragmenten, das bewegt, inspiriert und nachhallt.
46.480136, 11.305499